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Naturaufstellung

In Naturaufstellungen entfaltet sich das Leben von Systemen. Es wird sichtbar, was zwischen Menschen, Tieren, Pflanzen und Landschaften fließt, wo dieser Fluss unterbrochen ist und wie er wieder in Gang kommt. Die stellvertretende Wahrnehmung ermöglicht den TeilnehmerInnen direkte Anteilnahme am System, und dies ist bedeutend, denn jede Stellvertretung zeigt unser Eingebundensein in ein größeres Ganzes.

 Kernpunkte in meinen Einführungsseminaren zur Naturaufstellung sind:

  • Die Geburtsortaufstellung

Die Geburtsortaufstellung zeigt, dass wir über den Ort unserer Geburt mit der Erde verbunden und dort ausnahmslos auch willkommen sind. Jede Geburtsortaufstellung hat ihren ganz eigenen Verlauf, der Geburtsort ist aber immer bereit, seine „guten Dienste“ anzubieten, und wer diese annehmen kann, verfügt zeitlebens über eine wichtige Kraftquelle.

  • Bewegter und ruhender Geist

"Nur im ruhigen Teich spiegelt sich das Licht der Sterne" (Chinesisches Sprichwort )

Nahezu ununterbrochen sind wir in Gedanken. Unser Geist findet keine Ruhe, und selbst im Schlaf werden wir manchmal von Albträumen heimgesucht. Bei dieser Aufstellung können die StellvertreterInnen erleben, wie sich der bewegte/aufgewühlte und der ruhige/unaufgewühlte Geist anfühlen. Die Teilnehmer erfahren,  wo sich ihr Geist gerade befindet und was ihm helfen könnte, sich endlich auch mal zu entspannen, so zu sein, wie er im Grunde ist: ruhig, gelassen und frei.

  • Die Schwellenübung

Wer sich verändert, wer vor einer Entscheidung steht, durchläuft Phasen der Ungewissheit. Bei der Schwellenübung zeigt sich, ob vor der Veränderung etwas beachtet oder gewürdigt werden sollte, welche Ressourcen die Veränderung unterstützen und was jenseits der Schwelle wartet.

  • Fragen und Anliegen der TeilnehmerInnen,

z. B. was bedrückt mein Haustier, Fragen zu einem Konflikt um eine Baumfällaktion in der Gemeinde oder generell dazu, was uns mit Wohnungen, Häusern, Siedlungen oder Landschaften, Pflanzen oder Tieren verbindet.  Raum finden auch persönliche Anliegen wie z. B. Fragen zur Situation am Arbeitsplatz, zum Verhältnis zu Nachbarn und Freunden oder zu Veränderungen, die im persönlichen Umfeld anliegen. Generell geht es um die Frage, was belastet uns und was hilft bzw. befreit uns.